zur Praxis in Trier

Die Erstberatung
Das Ansehen und Erklären

Die Termine sind stets vormittags oder um 13:00 Uhr, weil ich mir genügend Zeit für eine gründliche Untersuchung und ein ausführliches Gespräch mit Ihnen nehmen möchte.
Planen Sie auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde ein. Bitte kommen Sie entspannt. Schauen und reden tut keinem weh. Sie erfahren sofort bereits viel über bestehende Probleme, die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, den ungefähren Kostenrahmen und den Zeitpunkt des möglichen optimalen Behandlungsbeginns.

Besprechungszimmer

Die Neuaufnahme
Die Erhebung aller Befunde

Der Zweite Termin bei uns ist die Neuaufnahme, also die Erstellung der Planungsunterlagen. Sie dauert ca. eine halbe Stunde, je nach Erklärungsbedarf.
Auch hier ist nichts schmerzhaft.
Ausfüllen eines umfangreichen Anamnesebogens durch ein Elternteil, umfangreichere Untersuchung des Patienten durch mich und wenn keinerlei aktuelle Unterlagen vom Hauszahnarzt vorhanden sind, wird der Patient:


fotografiertProfil- und EnFace-Fotos, lachend und ernst, Mundfotos bei Bedarf
geröntgtPanoramaschichtaufnahme, Fernröntgenseitenaufnahme
gemessenKörpergrößenmessung
bekommtAbdrücke genommen mit Situationsbiss
untersuchtKörperhaltung, Kiefergelenke, Sprache ...

 
Jeder erhält dann eine zuckerfreie Süßigkeit als Belohnung für die gute Mitarbeit.

AbdruckraumRöntgenraum

 

Die Planbesprechung
Die Ausgangssituation

Dieser besondere Termin findet abends gegen 18:00 Uhr statt und dauert ca. eine Stunde. Es sollten, falls möglich, beide Elternteile und als Hauptperson der Patient teilnehmen.
RegistrierungPanoramaröntgen
FernröntgenseitenaufnahmeModellvermessung

 

  • Ich erkläre und zeige hierbei die erhobenen Befunde.
  • Die von mir geplante Therapie erläutere ich anschaulich mit den geplanten Spangenarten, also dem Umfang , Ablauf und Dauer der Behandlung.
  • Dann erfahren Sie die möglichen Alternativen Therapien mit ihren Vor- und Nachteilen.
  • Über die Risiken der kieferorthopädischen Behandlung kläre ich auf, je nach Therapie.
  • Es folgt die Aussprache über mögliche Folgen wenn die Behandlung unterlassen wird in Hinblick auf die Situation beim Patienten.
  • Zur entsprechenden Therapie , dem Versichertenstatus und Patientenwunsch passend, zeige ich die jeweilige Kostensituation auf
    (Bema, GOZ/GOÄ, CNS).
  • Alle ihre Fragen werden direkt beantwortet und sie erhalten eine Kopie dieser Aufklärung mit nach Hause inklusive des Behandlungsplanes
    mit Kostenaufstellung und falls erforderlich verschiedener Patienteninformationsblätter.

Sollten später noch Fragen auftauchen, so melden Sie sich bitte telefonisch bei mir und meinen Teams, wir sind gerne für Sie da.

Aktive Platte (Fa Dentaurum)Vorschubdoppelplatte (Fa Dentaurum)
Multiband (Fa Ormco)Gaumennahterweiterungsapparatur

Nun entscheiden SIE, der Patient!

  • Wenn Nein, dann endet hiermit alles Weitere!
  • Wenn JA, dann rufen Sie uns nach Erhalt der Kostenzusage der Krankenkasse an.
  • Wir vereinbaren den nächsten Termin zur Vorbereitung der Spangenherstellung nach Ihren Möglichkeiten und Wünschen.

    Für in Ausnahmefällen erforderliche Terminvergabe in der Schulzeit oder Ihrer Arbeitszeit geben wir selbstverständlich eine Bescheinigung
    mit zur Vorlage beim Lehrer oder Arbeitgeber.

Der Zwischenbefund
Die Veränderung

Im Behandlungsverlauf nach ca. einem Jahr oder wenn eine besondere Entscheidung im Therapieverlauf getroffen werden muss, wird ein so genannter Zwischenbefund erhoben, d.h. wir erstellen ähnlich wie zu Beginn erneut aktuelle Gipsmodelle und Röntgenbilder um nach Auswertung und Vergleich mit dem Ausgangsbefund die Qualität des Behandlungsverlaufs oder anstehende Problemstellungen abklären zu können.
Die Ergebnisse werden immer mit Eltern und Patient besprochen, erklärt und anschaulich gezeigt, damit sich besonders der Patient über die Veränderungen freuen kann und neu motiviert weiter mitarbeitet.

Ein Zwischenbefund kann je nach Behandlungslänge mehrmals erforderlich werden, die Besprechung dauert je nach Umfang ca. 10 bis 20 Minuten.

Der Schlussbefund
Das strahlende Lächeln

Nach der aktiven Therapie und der anschließenden Haltephase (Retentionszeit) werden wiederum Unterlagen erstellt, Fotos und Gipsmodelle, die von mir ausgewertet werden.
Mit den Ergebnissen findet die therapeutische Sicherungsaufklärung durch mich statt, das heißt, ich erkläre Eltern und Patient:
  • Was wir gemeinsam geschafft haben -Anfang und Ende-
  • welche möglichen Gefahren im Leben auf das erzielte Ergebnis lauern,
  • wie man den Behandlungserfolg sichern kann,
  • und wie ich und auch Andere später im Notfall gerne zur Verfügung stehen.

Damit das nicht in Vergessenheit gerät, gebe ich auch diese Aufklärung jedem Patienten schriftlich mit.

Das strahlende LächelnDas strahlende LächelnDas strahlende Lächeln

  

Die Prophylaxe
Der Erhalt der herrlichen Zahnsubstanz

Das ist der Erhalt der Zahnsubstanz und des Zahnhalteapparates durch die Profis, also uns und den Hauszahnarzt.
 Prophylaxe (Kind mit Zahnbürste)
Natürlich sind die Zähne durch eine Spangenbehandlung gefährdet, egal ob lose oder feste Zahnspange. Die eine deckt die Zähne ab während des Tragens, die andere behindert ständig die Arbeit der normalen Zahnbürste. Das bedeutet, dass die Bakterien einen Angriff auf die Zähne erfolgreich starten können, wenn sie die Zeit und die Möglichkeit dazu haben.
Während der Spangenbehandlung steigt das Kariesrisiko!!!
Es kann zu hässlichen Flecken auf den Zähnen kommen bis zu Karies (Löchern) und Zahnfleischentzündung (Bluten).
Wir bieten Ihnen Hilfe an, die Systemprophylaxe. Die Teilnahme an diesem Programm können Sie sich zu Behandlungsbeginn oder auch später aussuchen.

Dazu folgende Möglichkeiten:Prophylaxe
- Bestimmung des individuellen Kariesrisikos und des besonderen Kariesrisikos bedingt durch die Spangenart,
- Aufklärung über das Ess-, Trink- und Putzverhalten während der Kfo-Behandlung,
- Festlegung der Intervalle der notwendigen Mundhygienekontrollen,
- Durchführung der erforderlichen professionellen Zahnreinigungen (=PZR) maximal 4 mal pro Jahr mit Tiefenfluoridierung nach vorheriger Festlegung des Kostenrahmens.
Selbstverständlich kann die „normale“ Prophylaxe beim Hauszahnarzt erfolgen. Viele Patienten sind da in ein Recallsystem eingebunden. Das ist sehr gut so und kann so bleiben.
Bei der festsitzenden Spangenbehandlung jedoch müssen für eine gründliche Reinigung die Drahtbögen entfernt werden und das möchte in den meisten Fällen der Hauszahnarzt nicht durchführen. Für diesen Fall kontaktieren Sie uns gerne, es steht ein professionelles Team bereit, das sich gerne um die Sauberkeit und den Glanz der Zähne kümmert.

BehandlungszimmerBehandlungszimmer

 

Die Nachsorge
Im späteren Leben

Wenn es im Nachhinein Probleme geben sollte, bitte melden Sie sich bei uns.
Sei es durch Verlust oder Bruch von abnehmbaren Spangen oder Tiefziehschienen oder durch Lösen von Klebestellen am Drahtretainer. Es können sich auch Zahnstellungsveränderungen im Leben ergeben durch Knochenabbau, Muskelfehlfunktionen wie Knirschen und Pressen, Zahnverlust durch Karies oder Unfall, durch Angewohnheiten wie Mundatmung und Nägelkauen, durch Belastungen von Blasinstrumenten und viele andere Gegebenheiten mehr.

Wichtig ist: Zähne können lebenslang bewegt werden, man ist nie zu "alt" dafür. Das biologische System, also Zähne, Zahnhalteapparat und die Gesundheit müssen im Einklang stehen und gesund sein.
Wir sind gerne jederzeit wieder für Sie da, unseren Patienten!

Die Zusammenarbeit
Mit anderen Fachrichtungen

Da der Patient bei mir immer als Ganzes betrachtet wird, ergeben sich Nebenbefunde, die häufig mehr oder weniger stark eine Rolle auch während der kieferorthopädischen Behandlung spielen und den Ablauf der Behandlung, das Endergebnis bzw. die Stabilisation erheblich beeinflussen können.

Die Zusammenhänge erkläre ich Ihnen gerne.

Die PartnerInnen:Die ganzheitliche Betrachtung
Der HauszahnarztIn
Der HausarztIn bzw. behandelnde ÄrzteInnen aller Fachrichtungen(alphabetisch) :
Der ErgotherapeutIn
Der Hals- Nasen- OhrenarztIn
Der HeilpraktikerIn
Der KinderarztIn
Der LogopädeIn
Der ManualtherapeuthIn
Der Mund- Kiefer- Gesichts-ChirurgIn
Der OrthopädeIn
Der OsteopathIn
Der PhysiotherapeutIn
Der PsychologeIn
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